Jürgen Gosch, einer der erfolgreichsten Fischhändler Deutschlands, wird kommenden Samstag) 80 Jahre alt. Allerdings denkt er noch lange nicht daran, sein Unternehmen an die nächste Generation zu übergeben. „Ich plane so, als wenn ich 50 Jahre alt bin“, sagte der Inhaber des Fisch-Imperiums. Noch immer steht der Sylter Promi-Gastronom täglich im Laden. Vom Herd hält er sich seit Jahresbeginn aber fern: „Jetzt wird das peinlich, wenn ich Scampis und Garnelen grille. Dann sagen die Leute: Oha, was will der denn da.“ Der gelernte Maurer aus Tönningen (Nordfriesland) hatte auf Sylt zunächst Aale aus einem Bauchladen verkauft. 1972 schuf er am Lister Hafen mit seiner „nördlichsten Fischbude“ den wahrscheinlich populärsten Fischimbiss der Republik. Inzwischen betreibt der Multimillionär elf Lokale auf der Nordseeinsel und hat 25 Niederlassungen auf dem Festland.
Prinz Michael von Kent, Cousin der britischen Königin Elizabeth II., steht im Verdacht, seinen royalen Status und persönliche Beziehungen mit Russland gegen Geld angeboten haben. Der 78-Jährige, der kein Steuergeld aus der königlichen Apanage erhält, habe Investigativreportern, die sich als südkoreanische Gold-Investoren ausgaben, gesagt, er könne für 10 000 Pfund (11 500 Euro) je Tag bei Vertretern der russischen Führung vorsprechen. Prinz Michael spricht Russisch und ist immer wieder geschäftlich wie privat in Russland. Er ist einer von wenigen Briten, die den russischen Freundschaftsorden erhalten haben.
Zu seinem 95. Geburtstag hat der britische Naturfilmer David Attenborough Glückwünsche von Boris Johnson erhalten. Der Premier würdigte den Einsatz des Dokumentarfilmers. „Sein Eintreten für die Notwendigkeit, unsere Erde zu schützen, hat Millionen inspiriert“, so der Regierungschef. Attenborough ist in England äußerst beliebt. In einer aktuellen Umfrage nach dem Wunschkandidaten als Staatsoberhaupt landete Sir David auf Platz zwei, hinter Prinz William und vor Queen Elizabeth II. Seit Jahrzehnten reist Attenborough für seine Filme um die Erde.