Bundesinnenminister Horst Seehofer (72) hat viel vor im Ruhestand. „Ich werde auch wieder Tennis spielen, also Sport. Dann spiele ich Keyboard und schließlich möchte ich mein Englisch auf einen höheren Standard bringen, weil meine große Tochter in Kopenhagen lebt. Möglicherweise kommt da ein Buch. Es gibt so viele schöne Dinge und ich habe viel vor“, sagte der CSU-Politiker den „Nürnberger Nachrichten“. Außerdem wolle er mehr Zeit für Freunde einplanen. „Ich lese zudem gern und begebe mich gerne in die Natur.“ Seehofer tritt bei der Bundestagswahl im Herbst nicht wieder an. Schon lange bekannt ist, dass der frühere bayerische Ministerpräsident gern Modelleisenbahn fährt. „In den Wintermonaten will ich meiner Neigung zum Modellbau nachgehen. Ich baue dort Stationen meines Lebens nach. Es gibt dort den Bahnhof Bonn und für Bayern ein wunderschönes Fachwerkhaus mit dem Namen Schwarzburg. Dazu kommen all die Loks, die in meinem Leben eine Rolle gespielt haben.“
US-Schauspieler George Clooney hat nach den Zerstörungen durch starke Regenfälle und Überflutungen in Norditalien seine Hilfe angekündigt. Er habe gesagt, es sei bereit zu helfen und seinen Teil beizutragen, zitierte der „Corriere della Sera“ in seiner Samstagsausgabe den Bürgermeister der Gemeinde Laglio am Comer See, Roberto Pozzi. Clooney hat dort demnach ein Haus. In den sozialen Medien waren Fotos von Clooney mit Helfern des örtlichen Katastrophenschutzes und Pozzi zu sehen. In der Gegend um den Comer See hatten starke Regenfälle seit Dienstag vielerorts zu Erdrutschen sowie Überflutungen geführt und schwere Schäden angerichtet. Die Gemeinde befreite die Woche über mit schwerem Gerät von Schlamm überzogene Straßen und baggerte Geröll weg. US-Schauspielerin Robin Wright (55) setzt zum Glücklichsein auf den Verzicht digitaler Geräte. „Wir sollten uns nicht den ganzen Tag lang mit unseren Computern und Telefonen beschäftigen, sondern lieber die Natur erleben“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die habe heilende Kräfte, nach denen sie „regelrecht süchtig“ sei. In ihrer Kindheit sei sie häufig mit ihren Eltern zelten gewesen, das präge sie bis heute. Wright arbeitet neuerdings als Regisseurin – am 5. August kommt ihr Drama „Abseits des Lebens“ in die Kinos.