Nach Fehlgeburt: Noch mal Nachwuchs für die Johnsons

von Redaktion

London – Vaterfreuden in der Downing Street: Der britische Premierminister Boris Johnson (57) wird wieder Papa. Es sind private Zeilen, mit denen seine Ehefrau Carrie (33) die frohe Botschaft verkündet. So privat jedenfalls, wie auf einem privaten Instagram-Account mit mehr als 5200 Abonnenten möglich. Dort hatte die ehemalige Pressesprecherin von Johnsons Konservativer Partei bereits den Namen ihres ersten Sohnes Wilfred bekannt gegeben. Doch es ist keine Jubelmeldung wie so viele Berichte über Schwangerschaften. Stattdessen schlägt Carrie Johnson einen demütigen Ton an. „Dieses Weihnachten hoffen wir auf unser Regenbogenbaby“, schreibt die 33-Jährige, wie Medien berichten. Als Regenbogenkinder werden Babys bezeichnet, die nach einer Fehlgeburt gezeugt wurden. So war es demnach auch bei den Johnsons. „Zu Beginn dieses Jahres hatte ich eine Fehlgeburt, die mein Herz gebrochen hat“, heißt es in dem Text.

Nun aber bekommt der kleine Sohn Wilfred, der am 29. April 2020 geboren wurde, ein Geschwisterchen. „Ich fühle mich unglaublich gesegnet, wieder schwanger zu sein, aber ich habe mich auch wie ein Nervenbündel gefühlt“, schreibt Carrie Johnson. „Fruchtbarkeitsprobleme können für viele Menschen sehr schwierig sein, insbesondere wenn es auf Plattformen wie Instagram so aussieht, als würde alles immer nur gut laufen. Ich fand es sehr tröstlich, von Menschen zu hören, die ebenfalls einen Verlust erlitten hatten, daher hoffe ich, dass diese Mitteilung auch anderen helfen kann“, so Johnson weiter.

Für die junge Frau ist es das zweite Kind – für ihren Ehemann mindestens das sechste. Bekannt ist, dass Boris Johnsons erste Ehe mit der Künstlerin Allegra Mostyn-Owen kinderlos blieb und aus der zweiten mit der Anwältin Marina Wheeler vier mittlerweile erwachsene Kinder stammen, zwei Töchter und zwei Söhne. Gerüchte über mindestens ein uneheliches Kind gibt es seit Jahren.

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