Sängerin Billie Eilish möchte sich nicht ständig Gedanken über ihr Aussehen machen. „Es ist so ein Verlust, wenn man sich immer anstrengt, gut auszusehen“, sagte die 19-Jährige in einem Interview mit dem „Guardian“. „Es ist so ein Verlust an Freude und Freiheit in deinem Körper.“ Auf ihrem neuen Album „Happier Than Ever“ wolle sie unter anderem auch den gesellschaftlichen Druck auf junge Frauen ansprechen. „Ich sehe Leute online, die aussehen, wie ich noch nie ausgesehen habe“, berichtete sie. „Und sofort denke ich, oh mein Gott, wie sehen die so aus?“ Zwar kenne sie diese Branche und wisse, wie solche Fotos gemacht würden – doch sie fühle sich dennoch schlecht, wenn sie solche Bilder sehe, auch weil sie selbst nicht glücklich mit ihrem Körper sei. „Aber wer ist das schon?“, fügte die 19-Jährige hinzu. In dem Interview sprach Billie Eilish auch darüber, wie schwer es für sie sei, wenn im Netz über unvorteilhafte Fotos von Auftritten oder Paparazzi-Bilder von ihr diskutiert werde. „Wir brauchen Körper einfach zum Überleben. Es ist lächerlich, dass man sich überhaupt solche Gedanken über Körper macht.“ Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner sieht die Wissenschaft auch beim Umgang mit dem Klimawandel als Maßstab des Handelns. „Es gibt viele Notwendigkeiten, aber wie bei der Pandemie würde ich Wissenschaftlern das erste Wort geben“, sagte der 76-Jährige. Hysterie angesichts des Klimawandels nutze nichts, „sondern wir müssen versuchen, neue Lösungen zu finden“, etwa zur Energiespeicherung. Das werde Wissenschaftlern auch gelingen, „wenn die Politik das fördert“, ist er überzeugt. Sie habe die Verantwortung für die Regeln, „die für die Erkenntnis hat die Wissenschaft“. Wissen und Kräfte müssten weltweit gebündelt werden, in der Corona-Pandemie wie beim Klimawandel. Beides zeige, „dass der Mensch der schwächere Teil ist auf dieser Erde“. Im Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker um mutmaßliche Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido kann die Befragung der Ehefrau des Musikers vorerst nicht fortgesetzt werden. Anna-Maria Ferchichi, die mit Drillingen schwanger ist, werde voraussichtlich nicht vor Ende November erscheinen können, hieß es gestern nach einer vierwöchigen Prozesspause am Landgericht Berlin. Als nächster Zeuge soll ein Musikmanager befragt werden, der einer anderen arabischstämmigen Großfamilie angehört.