Phuket – Nach dem gewaltsamen Tod einer Schweizerin auf der thailändischen Urlaubsinsel Phuket ist ein 27 Jahre alter Mann wegen Mordes angeklagt worden. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Beweise und Zeugenaussagen hätten zur Festnahme des Thailänders geführt, sagte ein Polizeisprecher. Dem Mann werde auch Raub mit Todesfolge vorgeworfen. Er wurde per Telefon der Pressekonferenz der thailändischen Polizei zugeschaltet und gestand die Tat. Er habe durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie seinen Job verloren und das Geld der Frau nehmen wollen. Der 27-Jährige entschuldigte sich und bat um Vergebung.
Der Mann hat, nachdem er die Schweizerin getötet hatte, 300 Baht (etwa 7,60 Euro) und den Rucksack der Urlauberin mitgenommen. Überwachungskameras in der Nähe des Tatorts brachten die Fahnder schnell auf die richtige Spur.