Südeuropa weiter im Alarmzustand

von Redaktion

Athen/Istanbul/Rom – Einsatzkräfte im Mittelmeerraum kämpfen weiter gegen schwere Waldbrände. Die Flammen auf der griechischen Insel Euböa loderten gestern unkontrolliert. In der Türkei entspannte sich die Gesamtlage zwar, Wind fachte einen Großbrand im Südwesten des Landes aber weiter an. In Italien ist ein Nationalpark bedroht. Dennoch gibt es Hoffnung auf weitere Entspannung der Lage. Auf Euböa etwa, ist so viel verbrannt, dass das Feuer stellenweise von allein erlischt, weil die Flammen keine Nahrung mehr finden. Dennoch mussten gestern zwei weitere Dörfer vorsorglich evakuiert werden, Schwacher Wind fachte die Flammen nicht zusätzlich an.

Mit Wind kämpfen dagegen die Einsatzkräfte in der Südwesttürkei. Ein Brand im Bezirk Köycegiz wurde dadurch angefacht. Flammen und Rauch schlugen in die Höhe. Durch das gebirgige Gelände konnten die Einsatzkräfte den Brand schlecht vom Land aus bekämpfen. Kritisch ist die Lage in Süditalien. Der Präsident des Nationalparks Aspromonte bat zum wiederholten Mal um Luftunterstützung für das Naturschutzgebiet in Kalabrien.

Auch in Algerien brachen mehrere Waldbrände aus.

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