Pretoria – In Südafrika setzen zunehmend mehr dunkelhäutige Menschen auf hautaufhellende Kosmetika – oft mit gefährlichen Folgen. Wie die „Sunday Times“ berichtet, sind auch immer mehr Männer vom sogenannten „Yellow-bone-Wahn“ betroffen. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Studie der Universität Westkap, die schwarze, indische und gemischtfarbige Studierende zu der Anwendung befragte. Demnach nutzen mindestens zehn Prozent der Männer und zwölf Prozent der Frauen Hautaufheller.
Im Westen gilt ein dunkler Hautton vielerorts als Schönheitsideal. Nicht jedoch in Afrika, wo vor allem die schwarze Mittelschicht um eine hellere Haut kämpft. Dazu setzt sie auf Cremes, chirurgische Eingriffe und Injektionen. Etliche der Mittel sind jedoch ungetestet und haben schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Nutzer, bis hin zum Tod.