Nach einer Zählung der Seehunde und Kegelrobben in der Themse haben sich Wissenschaftler zufrieden mit dem Zustand des britischen Flusses gezeigt. „Die blühende Population zeigt, wie gut sich die Themse erholt hat, seit sie in den 1950er-Jahren als biologisch tot erklärt wurde“, sagte die Biologin Thea Cox. „Die Leute denken, dass die Themse tot ist, weil sie braun ist, dabei ist die Themse voller Leben. Die Wasserqualität hat sich stark verbessert.“ Der Fluss ist mehr als 300 Kilometer lang und verbindet u. a. London mit der Nordsee. Der Bestand der Säugetiere wird auf 2866 Kegelrobben und 797 Seehunde geschätzt. Für Meeresbiologen gelten die Robben als wichtiger Indikator für die Gesundheit des größten südenglischen Flusses. Stabile Zahlen deuten auf gute
Wasserqualität und ausreichend Fische hin. dpa