MENSCHEN

von Redaktion

Amazon-Gründer Jeff Bezos schickt die „Star Trek“-Legende William Shatner (90) nach Jahrzehnten als „Captain Kirk“ erstmals wirklich ins All. Der Kanadier werde Teil der nächsten Crew von Weltraum-Touristen sein, teilte Bezos’ Raumfahrtfirma Blue Origin am Montag mit. „Schon seit langer Zeit höre ich vom Weltraum. Jetzt nutze ich die Chance, ihn mir selbst anzusehen. Was für ein Wunder“, wurde Shatner zitiert. Über den PR-Coup für Bezos war schon in US-Medien spekuliert worden, allerdings zuvor ohne offizielle Bestätigung. „Es stimmt, ich werde zum ,Raketen-Mann‘“, schrieb Shatner nun bei Twitter – und bedankte sich bei zahlreichen Gratulanten. „Es ist nie zu spät, neue Dinge zu erleben.“ Der Flug – der zweite bemannte für Blue Origin – ist für den 12. Oktober geplant. Neben Shatner sollen auch der frühere NASA-Ingenieur Chris Boshuizen, der Unternehmer Glen de Vries und die stellvertretende Chefin von Blue Origin, Audrey Powers, mitfliegen. Shatner, der 1966 erstmals die Rolle des „Captain James T. Kirk“ in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“ bekam, würde mit dem Flug zum ältesten jemals ins All gereisten Menschen. Während seiner jahrzehntelangen Karriere kommandierte der Schauspieler, der drei Töchter hat und sich 2019 von seiner vierten Ehefrau trennte, immer wieder das „Raumschiff Enterprise“. Der Musiker Gil Ofarim ist nach eigenen Angaben Opfer eines antisemitischen Vorfalls in einem Leipziger Hotel geworden. Der Sänger berichtete sichtlich bewegt in einem am Dienstag veröffentlichten Instagram-Video, ein Mitarbeiter des „Westin Leipzig“ habe ihn am Empfang aufgefordert, seine Kette mit einem Davidstern-Anhänger einzupacken. Dann dürfe er einchecken. Auch ein Gast habe ihm gesagt: „Pack ihn ein.“ Zuvor seien andere Gäste in der langen Schlange am Hotelempfang vorgezogen worden, sagte Ofarim. Als er den Hotelmitarbeiter schließlich gefragt habe, warum andere vorgezogen würden, habe dieser geantwortet: „Um die Schlange zu entzerren.“ Ein Sprecher des „Westin Leipzig“ sagte, dass man sehr besorgt über den Bericht sei und die Angelegenheit extrem ernst nehme. Das Unternehmen versuche, Ofarim zu kontaktieren, um herauszufinden, was passiert sei. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, schrieb dazu in einem Statement beim Kurznachrichtendienst Twitter, dass die Anfeindung erschreckend sei.

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