Als Staatsmann im adretten Anzug agiert Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in der Regel auf dem politischen Parkett. Nun ist der 43-Jährige am Donnerstag für eine Halbzeit bei einem Fußballspiel aufgelaufen und hat auch gleich einen Elfmeter geschossen. Im Pariser Vorort Poissy kickte der Präsident als Mittelfeldspieler mit dem Variétés Club de France bei einem Benefizspiel. Anlass war der 50. Geburtstag des Clubs, in dem sich ehemalige Profispieler und andere zu Freundschafts- und Wohltätigkeitsspielen zusammengetan haben, wie der Élysée-Palast mitteilte. Der Ertrag des Spiels mit Macron gegen die Mannschaft eines Krankenhauses kommt einer Krankenhausstiftung zugute. Für nach dem Spiel hatte der Präsident Mitglieder und Freiwillige des Clubs zum Essen eingeladen – in den Élysée-Palast. Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel (67) ist als lebensgroße Wachsfigur in die Bremer CDU-Zentrale eingezogen. Der Bremerhavener Gastronom und Merkel-Fan Alexis Vaiou ließ die Figur in Originalgröße und mit blauem Blazer für rund 10 000 Euro in China fertigen. Am Donnerstag übergab er sie der CDU in der Hansestadt. Ursprünglich sollte die Merkel-Figur in Vaious Restaurant eine dauerhafte Heimat bekommen. Doch nachdem einige junge Gäste nach zu viel Alkoholgenuss respektlos mit der Figur umgegangen seien, habe er sich umentschieden. Die Verehrung des Griechen für die Kanzlerin begann vor sechs Jahren, als diese trotz der damaligen Eurokrise zu seinem Heimatland gestanden habe. „Ich werde nie vergessen, wie sie sich für Griechenland eingesetzt hat“, sagte er. Jedes Jahr schaltet er zu Merkels Geburtstag eine Anzeige in einer Zeitung. Einmal traf er sie persönlich.
In seltenen persönlichen Kommentaren hat Queen Elizabeth II. (95) britischen Medien zufolge offenbar die Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Das berichteten am Freitag unter anderem die Nachrichtenagentur PA und der Sender Sky News unter Berufung auf private Videoaufnahmen. Demnach habe die Königin in einem Gespräch mit ihrer Schwiegertochter Herzogin Camilla und der walisischen Parlamentspräsidentin Elin Jones in Cardiff mit Blick auf die bevorstehende UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow gesagt, es sei „irritierend“, wenn „sie reden, aber nicht handeln“.