Japans Prinzessin Mako (29) hat kurz vor ihrer Hochzeit ihren Ahnen die letzte Aufwartung als Mitglied der Kaiserfamilie gemacht. Die am 26. Oktober anstehende standesamtliche Heirat von Mako mit ihrer Studienliebe Kei Komuro (30), einem Bürgerlichen, wird von einer von Japans Medien rücksichtslos ausgewalzten Kontroverse um Geldstreitigkeiten in der Familie ihres Verlobten überschattet. Deswegen finden auch die am Hofe üblichen Hochzeitsfeierlichkeiten und traditionellen Zeremonien nicht statt. Mako und Komuro wollen ihr Leben in Freiheit verbringen und wollen Japan daher verlassen. Sie wollen nach der Heirat in die USA ziehen. Dorthin war Komuro zum Jura-Studium gegangen, nachdem 2018 die schon angekündigte Hochzeit mit Mako abgesagt worden war. Kürzlich beendete er sein Studium dort, legte in New York die Anwaltsprüfung ab und hat bereits eine Stelle bei einer US-Kanzlei.
US-Rapper Kanye West (44) kann sich nun offiziell Ye nennen. Ein Gericht in Los Angeles habe seinen Antrag auf eine Namensänderung bewilligt, berichteten US-Medien am Montag. Der Musiker hatte den Antrag im August eingereicht. Laut der Zeitschrift „Rolling Stone“ machte der Rapper damals „persönliche Gründe“ für den Namenswechsel geltend. Demnach ersetzt der Künstlername Ye nun seinen bisherigen Vor- und Nachnamen. Im September 2018 hatte sich West auf Twitter als „I am YE“ vorgestellt. Zuvor hatte er das Album „Ye“ veröffentlicht. Als Entertainer macht er Party für tausende Menschen, geht aber selbst fast nie feiern. „Ich versuche, meine Energie bei mir zu behalten“, sagt Gerry Friedle alias DJ Ötzi. „Außerdem trinke ich keinen Alkohol“, so der 50-jährige Österreicher im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Wien. Die Abstinenz sei wohl auch eine Langzeitfolge seiner Erkrankungen in der Kindheit, als er bis zum Alter von zwölf Jahren unter häufigen epileptischen Anfällen litt. Gestern erschien Friedles Autobiografie „Lebensgefühl“.