MENSCHEN

von Redaktion

Nach dem Tod einer Kamerafrau durch eine vermeintlich ungefährliche Requisitenwaffe bei einem Filmdreh mit Hollywood-Star Alec Baldwin sind neue Details ans Licht gekommen. Wie der Sender CNN und andere US-Medien berichteten, war der Regieassistent, der Baldwin die Waffe übergab, 2019 wegen eines ähnlichen Vorfalls bei einem Film entlassen worden. Bei dem Dreh zu „Freedom’s Path“ sei damals ein Tontechnik-Mitarbeiter leicht verletzt worden, nachdem unerwartet eine Requisitenwaffe losgegangen sei, hieß es unter Berufung auf die Produktionsfirma des Films. Der Mann wurde daraufhin entlassen. Medienberichten zufolge ereignete sich das Unglück von der vergangenen Woche, als Baldwin eine Szene probte, in der er die Pistole aus dem Gürtelholster ziehen und – auf die Kamera gerichtet – schießen sollte. Joel Souza habe zu diesem Zeitpunkt hinter Kamerafrau Halyna Hutchins gestanden und ihr über die Schulter geschaut. Kameramann Reid Russell stand zu diesem Zeitpunkt neben den beiden. Seine Aussagen fasst die Polizei so zusammen: „Reid erinnert sich, dass (Regisseur) Joel Blunt Blut an seinem Körper hat. Halyna sagt, sie könne ihre Beine nicht mehr spüren.“ Das waren ihre letzten Worte. Die Sanitäter können ihr nicht mehr helfen. Sie stirbt wenig später im Krankenhaus.

Queen Elizabeth II. hat den ersten offiziellen Termin nach ihrer ärztlich verordneten Ruhepause absolviert. Die britische Königin empfing von Schloss Windsor aus den koreanischen Botschafter zu einer virtuellen Audienz, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Seit der Pandemie empfängt die Queen regelmäßig per Videoschalte Botschafter und andere Gäste aus aller Welt. In der vergangenen Woche hatte die 95 Jahre alte Monarchin eine Reise nach Nordirland abgesagt und für medizinische Tests eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Gestern sagte sie auf Anraten ihrer Ärzte ihre Teilnahme am UN-Klimagipfel in Schottland abgesagt. Die 95-Jährige habe „mit Bedauern entschieden“, nicht zu einem Empfang am 1. November nach Glasgow zu reisen, teilte der Buckingham-Palast mit.

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