100 Vermisste in Jade-Mine
Yangon – Nach einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk im Norden Myanmars werden nach Angaben von Einsatzkräften und Augenzeugen vermutlich bis zu 100 Menschen vermisst. Nach Angaben des Nachrichtenportals „Mizzima“ wurden bis zum Mittwochnachmittag (Ortszeit) vier Leichen geborgen. Jedoch seien drei der Menschen bereits vor einigen Tagen in einer Jade-Mine in Hpakant verunglückt und erst jetzt gefunden worden, sagte einer der Einsatzkräfte der Deutschen Presse-Agentur. „Wir suchen seit Stunden nach den Vermissten des heutigen Unfalls, aber bisher haben wir erst eine Leiche im Schlamm entdeckt.“
Die Minenarbeiter hatten Steine in der jadereichen Gegend im Bundesstaat Kachin gesammelt, als sie am Vormittag von einer Schlammlawine begraben wurden. Bergbauabfälle seien zuvor in einen See gestürzt und hätten den Erdrutsch ausgelöst, sagte Dashi Naw Lawn von der Kachin Network Development Foundation, die bei den Rettungsarbeiten half. Die Bergleute seien daraufhin in den See mitgerissen worden.