MENSCHEN

von Redaktion

Es hat schon wieder mal nicht geklappt: Österreichs Gesellschaftslöwe Richard „Mörtel“ Lugner und seine um 50 Jahre jüngere Verlobte gehen getrennte Wege. Simone und er hätten viele glückliche Momente erlebt, aber sie hätten erkannt, dass sie zu unterschiedliche Charaktere seien, gab der 89-jährige Unternehmer am Montag bekannt. Lugner hatte Simone im Oktober bei seiner Geburtstagsfeier einen Ring an den Finger gesteckt. „Es ist uns beiden nicht leichtgefallen“, sagte Lugner zu seiner Trennung. Er hat fünf Ehen und mehrere Beziehungen zu deutlich jüngeren Frauen hinter sich. Auch auf dem Gesellschaftsparkett läuft es wegen der Corona-Pandemie für Lugner derzeit nicht rund: Der Wiener Opernball, den er jedes Jahr medienwirksam mit einem Star an seiner Seite besucht, fällt auch im Februar erneut aus.

Die aus einem historischen Prozess zum Abtreibungsrecht bekannte US-Anwältin Sarah Weddington ist tot. Weddington sei am Sonntag im Alter von 76 Jahren nach „einer Reihe gesundheitlicher Probleme“ gestorben, schrieb Weddingtons Ex-Studentin Susan Hays im Onlinedienst Twitter. Weddington hatte 1973 im als Roe v. Wade bekannten Fall die Klägerin Norma McCorvey vertreten. Das Verfahren endete mit einem Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs, welches das Recht von Frauen auf Schwangerschaftsabbrüche verankerte. Das seit fast 50 Jahren geltende Abtreibungsrecht spaltet die USA bis heute. Als Richtlinie gilt seit dem Grundsatzurteil Roe v. Wade, dass Abtreibungen grundsätzlich so lange erlaubt sind, bis der Fötus außerhalb des Mutterleibs lebensfähig wäre. Das ist etwa nach 22 bis 24 Schwangerschaftswochen der Fall Befürworter des geltenden Abtreibungsrechts befürchten, dass der von konservativen Richtern dominierte Supreme Court die Roe-v.-Wade-Entscheidung kippen könnte. Dies würde den Weg für Abtreibungsverbote auf Ebene der Bundesstaaten freimachen.

Norbert Walter-Borjans (69), Ex-SPD-Bundesvorsitzender und früherer NRW-Finanzminister, hat nun mehr Zeit für sein Hobby, die Bildhauerei. „Ich kann auch wieder mal nach Italien gehen und als Hobby-Bildhauer ein paar Steine klopfen. Und zwar keine Specksteine, sondern Marmor“, sagte Walter-Borjans dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Er sei nicht mehr auf der Suche nach einer Beschäftigung, die ihn dermaßen beanspruche wie die letzte.

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