Petito-Verlobter gesteht vor Tod

von Redaktion

Washington – Der Verlobte der bei einem US-Roadtrip getöteten Gabby Petito hat nach Angaben der US-Bundespolizei FBI vor seinem Suizid die Tötung der 23-Jährigen gestanden. Es gebe ein schriftliches Bekenntnis von Brian Laundrie, teilte das FBI mit. In einem Notizbuch seien Erklärungen Laundries gefunden worden, „in dem dieser sich zum Tod von Frau Petito bekennt“. Den Ermittlungen zufolge sei keine weitere Person in den Fall verwickelt.

Der Fall Petito hatte die USA wochenlang in Atem gehalten und auch international für Medieninteresse gesorgt. Die 22-Jährige und ihr Verlobter waren im Juli zu einer mehrmonatigen Reise quer durch die USA aufgebrochen. Petito verschwand während des Roadtrips. Ihre Leiche wurde nach intensiver Suche Mitte September im Nationalpark Grand Teton im Bundesstaat Wyoming im Westen der USA entdeckt. Sie wurde nach Angaben der Gerichtsmedizin erwürgt. Ihr Verlobter war Anfang September zunächst allein von der Reise nach Florida zurückgekehrt, wo er mit Petito lebte. Als Petitos Eltern ihre Tochter als vermisst meldeten, verweigerte der 23-Jährige zunächst die Aussage und verschwand schließlich.

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