Prinz Andrew soll in London unter Eid zu den Missbrauchsvorwürfen im New Yorker Zivilprozess befragt werden. Der Herzog von York habe einer Vernehmung durch die Anwälte der Klägerin Virginia Giuffre am 10. März zugestimmt, sagte eine dem Prinzen nahestehende Quelle am Samstag. Dagegen habe Giuffre „trotz wiederholter Bitten noch immer keinen Termin oder Ort für ihre eigene Aussage“ genannt. Giuffre gibt an, 2001 im Alter von 17 Jahren von Prinz Andrew mehrfach sexuell missbraucht worden zu sein. Nach einem Bericht des „Daily Telegraph“ soll die Vernehmung an einem „neutralen“ Ort in London stattfinden. Demnach wird der 61-jährige Prinz von seinem Anwaltsteam in Großbritannien auf die zweitägige Befragung durch Giuffres Anwälte David Boies und Sigrid McCawley vorbereitet. Giuffres Anwälte werden voraussichtlich auch zwei in Großbritannien lebende Zeugen befragen, darunter Andrews früheren Assistenten Robert Olney.
Sänger Marius Müller-Westernhagen (73) hat auf seinem Instagram-Profil ein Foto veröffentlicht, das ihn beim Impfen zeigt – dazu schrieb er das Wort „Freiheit“. So lautet auch der Titel seines Kult-Songs aus dem Jahr 1987. Seine Fans werteten diese Aktion vom Freitag als Wortmeldung in der Impfdebatte – und als Verteidigung seiner Musik von Gegnern der Corona-Maßnahmen. Auch prominente Kollegen aus der Musikbranche wie Peter Plate kommentierten den Beitrag positiv. Der Post hatte am Samstagnachmittag tausende „Gefällt“-Angaben.
Papst Franziskus war am Sonntagabend erstmals live in einer Unterhaltungs-Show im Fernsehen zu Gast. Der Papst wurde aus dem Vatikan ins Studio des italienischen Senders Rai 3 zugeschaltet. Im Gespräch mit Fabio Fazio, Moderator der Sendung „Che tempo che fa“ (Wie die Zeiten so sind), äußerte sich Franziskus zu ernsten Themen wie der Pandemie, aber auch zu Persönlichem wie seinem Musikgeschmack. Ihm gefiele Klassik, aber auch Tango, sagt der aus Argentinien stammende Papst.