Adele räumt bei Brit Awards ab und sorgt für Verlobungsgerüchte

von Redaktion

London – Es war ihr großer Abend: Der britische Superstar Adele hat bei den Brit Awards abgeräumt. Die Sängerin erhielt am Dienstagabend in London die Preise für das beste Album des Jahres für ihr Werk „30“, für den besten Song für ihren Hit „Easy On Me“ und den Preis für den oder die beste Künstlerin. Die Veranstalter hatten bei der Preisvergabe erstmals auf geschlechtsspezifische Kategorien verzichtet.

„Ich verstehe, warum sie den Namen dieses Preises geändert haben, aber ich liebe es wirklich, eine Frau und eine weibliche Künstlerin zu sein“, sagte Adele bei der Preisverleihung in der mit 20 000 Zuschauern voll besetzten O2-Arena in London. „Ich kann nicht glauben, dass eine Klavierballade gegen so viele Knaller gewonnen hat“, sagte Adele, die sich beim Song des Jahres gegen Künstler wie A1 & J1, Central Cee, Glass Animals und KSI durchgesetzt hatte.

Die Organisatoren hatten angekündigt, die geschlechtsspezifischen Kategorien abzuschaffen, um „Künstler ausschließlich für ihre Musik und ihre Arbeit zu feiern, und nicht dafür, wie sie sich selbst identifizieren oder wie andere sie sehen“. Sam Smith, der sich weder als männlich noch weiblich identifiziert, hatte vergangenes Jahr sein Album „Love Goes“ nicht eingereicht, weil es seiner Ansicht nach nicht in die Kategorien männlich und weiblich passte.

Nominiert waren in diesem Jahr 18 Solo-Künstlerinnen oder Bands mit Frontfrauen – so viele wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Männliche Künstler waren aber immer noch in der Überzahl. Popsänger Ed Sheeran wurde als bester Songwriter ausgezeichnet.

Adele sorgte aber nicht nur wegen der Preise für Wirbel, sondern wegen des dicken Diamantrings an ihrer linken Hand auch für ein süßes Gerücht. Hast sie sich etwa heimlich verlobt? Die Sängerin ist seit Anfang letzten Jahres geschieden und seit einem halben Jahr mit dem millionenschweren Sport-Agenten Rich Paul liiert.

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