Der deutsche Extrembergsteiger Jost Kobusch hat ein großes, gefährliches Ziel: Er möchte als erster Mensch ganz alleine, im Winter, wenn es am kältesten und windigsten ist, und ohne Sauerstoffflaschen auf den höchsten Berg der Welt steigen, den Mount Everest. Er sei bereits bei dem Achttausender im Himalaya, könne aber gerade nicht aufsteigen, berichtete der 29-Jährige, der ursprünglich aus Borgholzhausen nahe Bielefeld kommt. Der Wind sei schlicht zu stark. Auf dem Gipfel herrschten Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. „Es ist natürlich frustrierend, hier unten im Basislager zu sitzen und zu warten, anstatt aufzusteigen, aber die Sicherheit geht vor“, sagte er und ergänzt mit Blick auf die aktuelle Situation: „Das Ziel ist nicht der Gipfel, sondern zu überleben.“ Bei einem Aufstiegsversuch habe es so stark gestürmt, dass sein Zelt komplett zerfetzt worden sei.
Schauspielerin Sophie Rois (60) hat keine Probleme damit, Sex-Szenen zu drehen. „Es ist ganz leicht“, sagte die Österreicherin am Sonntag bei der Berlinale. Während man im privaten Leben beim Sex keine Zuschauer habe und dazu gezwungen werde, sich authentisch zu verhalten, sei das beim Filmdreh anders. „Wenn man in einem kleinen Raum ist, der voll ist mit Kameraleuten, Käsebrötchen, ich weiß nicht was, dann ist es ganz einfach … man ist erlöst vom Skript des eigenen Lebens.“
Schauspieler und Buchautor Kai Wiesinger hält nichts von einer Dauerpräsenz bei Instagram, Facebook und Co. Das sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für den 55-Jährigen stehe das im Widerspruch zu dem, was er als Schauspieler gegenüber dem Zuschauer transportieren wolle. Beim Zuschauen solle man in die Geschichte eintauchen können – ohne dabei abgelenkt zu sein, sagte Wiesinger. „Deswegen finde ich eine Dauerpräsenz von Schauspielern in den sozialen Netzwerken auch eine Katastrophe für die Wahrnehmung der Filme. So wird schließlich eine Illusion zerstört, wenn ich mich dauernd mit meinem Hund in der Küche fotografiere. Das finde ich unattraktiv.“