New York – In einem sehr seltenen Fall hat eine Frau durch eine spezielle Behandlung ihre HIV-Infektion offenbar überwunden – einem deutschen Experten zufolge ist die neuartige Methode künftig aber nur bei wenigen Patienten sinnvoll einsetzbar. Der Fall, der als einer von ganz wenigen gilt, bei dem eine Heilung von HIV geglückt ist, war kürzlich von Medizinern auf einer Fachkonferenz vorgestellt worden.
Die HIV-positive Frau war an Leukämie erkrankt. Die Patientin wurde dann unter anderem mit einer speziellen Methode behandelt, die die Transplantation von Zellen aus Nabelschnurblut beinhaltet. Dies führte dazu, dass das HI-Virus bei ihr nicht mehr nachgewiesen werden konnte. Das änderte sich auch nicht, als die Frau ihre antiretrovirale Therapie absetzte, die die Vermehrung der Viren bei HIV-Patienten unterdrückt.