Lawine: Bergretter und Polizisten tot

von Redaktion

Helfer bergen verschüttete Kollegen: „Trifft uns mitten ins Herz“

Gaming – Beim Abgang einer Lawine am Ötscher in Österreich sind am Freitag drei Menschen ums Leben gekommen. Die Lawine verschüttete laut Polizei in Lackenhof in Niederösterreich insgesamt vier Menschen. Dabei handelte es sich nach Informationen der „Kronen Zeitung“ um zwei örtliche Bergretter und zwei Alpinpolizisten. Die Verschütteten mussten letztlich von Kollegen geborgen werden, die Helfer standen unter Schock. „Dieser Einsatz trifft uns alle mitten ins Herz“, zitierte das Blatt einen Retter.

Die Gruppe war an dem knapp 1900 Meter hohen Berg bei strahlendem Wetter und geringer Lawinengefahr im freien ungesicherten Gelände unterwegs. Alle galten als erfahrene Alpinisten. Zum Lawinenabgang kam es offenbar kurz vor Mittag, als die Tourengeher über den so genannten Juckfidelplan, eine Steilrinne, abfahren wollten. Laut Bergrettung galt das bei den am Freitag herrschenden Verhältnissen als „unbedenklich“. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Der überlebende, aber schwer verletzte Alpinist wurde in eine Klinik geflogen.

Man sei in „tiefer Trauer“, hieß es in einer Stellungnahme der Bergrettung Niederösterreich/Wien. „Wir haben nicht nur höchst erfahrene und verantwortungsbewusste Bergretter und Alpinpolizisten verloren, sondern geliebte Freunde und geschätzte Bergkameraden.“  dpa/mmä

Artikel 7 von 11