MENSCHEN

von Redaktion

Eine Begegnung mit Altkanzler Helmut Kohl ist dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (beide CDU) besonders im Gedächtnis geblieben: Bei einem Abendessen habe Kohl zwei Plätze weiter gesessen und zu seinem deutlich jüngeren Parteikollegen gesagt: „Bub, du musst mehr essen“, erzählte der Ministerpräsident. Als er abgewunken habe, habe Kohl über den Mann zwischen beiden hinweg mit seiner Gabel ein Stück Schweinebraten von Wüsts Teller gefischt. „Wir anderen hatten alle zwei Stücke, er hatte schon drei und hat sich das vierte noch von mir geangelt“, sagte Wüst bei der Veranstaltung. „Das ist wirklich wahr.“

TV-Moderator Oliver Pocher hat nach dem Schlag gegen seinen Kopf am Rande eines Boxkampfes in Dortmund nach eigenen Worten gesundheitliche Probleme mit dem Ohr. Es gehe ihm „den Umständen entsprechend gut“ und er habe seinen Humor nicht verloren, sagte der 44-Jährige in einem Instagram-Video am Dienstag. Allerdings berichtete er, dass er in den vergangenen Tagen beim Arzt gewesen sei – sein Ohr sei „ziemlich angeschlagen“ gewesen. „Und wenn ich Pech habe, habe ich irreparable Schäden, die nicht wieder zurückgehen“, sagte Pocher. Momentan müsse er sich einer Behandlung unterziehen. „Ich kann momentan gewisse Frequenzbereiche einfach nicht hören.“ Pocher war am Samstag in Dortmund attackiert worden. Er hatte einen Boxkampf von Felix Sturm besucht.

Der Hamburger Sänger Felix Brückner (33), Frontmann der Rockband Fheels, wünscht sich, dass die Menschen seine Behinderung als etwas Selbstverständliches annehmen. „Das ist das, was sich der Großteil der Menschen mit Behinderung wünscht: Wir wollen keine überzogenen Respektbekundungen oder Mitleid, sondern ein normales Miteinander, in dem die Behinderung zu einer Randnotiz wird“, sagte Brückner, der seit einem Snowboardunfall im Rollstuhl sitzt. Damit noch mehr Barrieren für behinderte Menschen abgebaut werden, engagiert sich der Sänger bei der Initiative „Barrierefrei Feiern“.

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