MENSCHEN

von Redaktion

Fernsehmoderatorin Sonya Kraus (48), die ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht hat, schwört auf Perücken. „Alle wollen wissen: Was ist mit deinen Haaren?“, schrieb Kraus am Wochenende bei Instagram. „Tja, da ist nicht mehr viel übrig… Aber egal, denn ich liebe meine Perücken!“ In einem Video zeigt sie, wie schütter ihre Haare durch die Chemotherapie geworden sind, und führt die Vorzüge ihrer Perücke vor. Sie empfiehlt Frauen, bei denen die Haare rieseln: „Augenmerk immer auf die positiven Seiten des Lebens! Perücken sind toll.“ Die Moderatorin hatte zuvor Frauen dazu aufgerufen, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. „Wäre ich nicht zum Routine-Check-up gegangen, würde ich vielleicht nicht mehr leben“, sagte die 48-Jährige im Februar dem Magazin „Bunte“. Der hochaggressive Tumor sei entdeckt worden, kurz nachdem sie zugesagt habe, bei der Vox-Show „Showtime of my Life“ mitzumachen, die auf Krebsvorsorge aufmerksam machen will. „Im November habe ich mir beide Brüste abnehmen lassen. Ich wollte das radikalste Verfahren und die größtmögliche Chance für mich, nicht wieder zu erkranken.“

Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist schwankend. „Meine Gesundheit hat so ihre Launen“, sagte der 85-Jährige am Sonntagabend auf dem Rückflug von seiner Reise nach Malta. „Ich habe Probleme mit dem Knie, und das führt in der Folge zu Problemen beim Gehen. Das ist ermüdend, aber es wird besser“, so der Papst weiter, der bei dieser zweitägigen Reise erstmals per Lift in das Flugzeug gehoben wurde. „Wenigstens kann ich gehen, vor zwei Wochen ging das noch nicht“, so der Papst.

Im Londoner Strafprozess gegen Boris Becker hat die Anklage dem Ex-Tennisstar erneut mit Nachdruck vorgeworfen, seinem Insolvenzverwalter die Unwahrheit gesagt zu haben. Becker habe nach seiner Privatinsolvenz im Juni 2017 absichtlich hohe Summen auf andere Konten überwiesen, um das Geld dem Zugriff zu entziehen, sagte Staatsanwältin Rebecca Chalkley. „Sie wollten das Geld loswerden“, sagte Chalkley. „Sie wollten das Geld verstecken.“ Der 54-Jährige wies die Vorwürfe zurück: Chalkley sagte, Becker verstecke sich hinter seinen Beratern und stelle sich unwissend. Es sei seine Pflicht gewesen, seinem Insolvenzverwalter alle Besitztümer offenzulegen. Auch dies wies Becker zurück.

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