Dicke Luft in der königlichen Familie

von Redaktion

Windsor – Der Fels in der Brandung, der treue Begleiter – er fehlt der Queen. An diesem Samstag ist es ein Jahr her, dass Prinz Philip kurz vor seinem 100. Geburtstag starb. Doch für Königin Elizabeth II. war es eine schwierige Zeit ohne den Herzog von Edinburgh, mit dem sie 73 Jahre lang verheiratet war. Seitdem diskutiert das Land immer wieder über den Gesundheitszustand der knapp 96 Jahre alten Königin, die mittlerweile eine Gehhilfe nutzt. Fünfeinhalb Monate lang zeigte sich die Queen sogar gar nicht in der Öffentlichkeit, bis sie Ende März zum Gedenkgottesdienst für Philip in die Westminster Abbey kam.

Doch spätestens seitdem herrscht nach Einschätzung von Palastbeobachtern dicke Luft in der Royal Family – und das liege an der Queen. Zum Gottesdienst ließ sich die Monarchin nämlich demonstrativ von Andrew durch die Kirche geleiten. Der 62-Jährige gilt zwar als ihr „Lieblingssohn“, aber eben auch wegen seines Missbrauchsprozesses in den USA als schwarzes Schaf der Familie. Und der „Daily Mirror“ berichtete, die „trotzige“ Königin habe ihren Sohn Prinz Charles, immerhin Thronfolger, und ihren Enkel William, ebenfalls ein künftiger König, überstimmt.

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