Keine Sau soll „Putin“ heißen

von Redaktion

„Putin“ wird umbenannt – zumindest in einem Wildpark in Oberfranken. Dort lebt ein Wildschwein mit dem Namen des russischen Präsidenten, soll diesen aber wegen des Ukraine-Krieges entzogen bekommen. „Ich habe das Tier schon als Frischling bekommen“, erzählt Eckard Mickisch, Betreiber des Wildparks Waldhaus Mehlmeisel (Lk. Bayreuth). Weil der Keiler russischstämmig sei, habe er ihn „mit einem Schmunzeln“ Putin genannt. Gut 2700 neue Namen wurden bisher online vorgeschlagen. Favoriten: „Selenskyj“ und „Klitschko“. „Aber ich will nicht politisieren“, sagt Mickisch, der die Vorschläge auf fünf Namen eingrenzte. Über die kann noch bis Sonntag im Internet „total demokratisch“ abgestimmt werden. Zur Auswahl stehen „Igor“, „Frederick“, „Mir“ (ukrainisch und russisch für „Frieden“), „Eberhofer“ sowie „Gustl“. dpa

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