Helgoland – Die Operation „Big Bang“ am 18. April 1947 – also vor 75 Jahren – hat Helgoland stark geprägt. Bei der damals größten nicht-nuklearen Sprengung weltweit zerstörten die Briten mit 6700 Tonnen Munition die militärischen Anlagen der Nazis auf der Hochseeinsel. Und veränderten damit die Topografie der Insel. Dabei verschwand die markante Südspitze, die Ansteuerungspunkt für Schiffe gewesen ist. Dabei entstand das Mittelland. Ziel der Sprengung war es, dem Gefahrenpotenzial Helgolands für Großbritannien ein für alle Mal ein Ende zu bereiten.