Südafrika versinkt in Regenfluten

von Redaktion

Mindestens zwei Dutzend Tote durch extremen Dauerregen

Durban – Überschwemmte Verkehrswege, eingestürzte Häuser und Brücken, Schlammlawinen, reißende Wasserströme: In Südafrikas Küstenregion rund um die Hafenmetropole Durban haben ungewöhnlich heftige Niederschläge Chaos, Verwüstung und mindestens zwei Dutzend Todesopfer gefordert. Die Behörden der betroffenen Region zeigten sich „überrascht von der Heftigkeit dieses Sturms“. „Hier herrscht ringsum das nackte Chaos“, berichtet Chris Schädle, der deutsche Eigner vom „Siggi’s“ Restaurant in Salt Rock. Der Küstenort liegt am Indischen Ozean. Schädles Personal musste im Restaurant übernachten, da eine weggeschwemmte Brücke eine Verbindungsstraße blockierte. Rund 200 Millimeter Niederschläge ergossen sich binnen 24 Stunden über der Region. Erschwert wurde die Situation durch Stromausfälle, Erdrutsche, aber auch eine veraltete Infrastruktur.

Befürchtet werden zudem Sachschäden in Millionenhöhe. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, angesichts anhaltender Niederschläge in den Wohnungen zu bleiben, aber tiefer gelegene Regionen zu verlassen. Südafrika befindet sich im Griff einer Extremwetterlage, die in kürzester Zeit unverhältnismäßig viel Feuchtigkeit mit sich bringt.

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