Genf – Die Corona-Pandemie hat laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis Ende 2021 weltweit zu 13,3 bis 16,6 Millionen direkten und indirekten Todesfällen geführt. Der Mittelwert von 14,9 Millionen ist fast das Dreifache der 5,42 Millionen Todesfälle, die bisher offiziell erfasst und in einen direkten Zusammenhang mit dem Coronavirus gebracht wurden. Die WHO stützt sich bei ihrer neuen Schätzung auf die Übersterblichkeit. Sie vergleicht die erfassten Todesfälle in einem Jahr mit der durchschnittlichen Sterblichkeit in den Vorjahren. In die Schätzung fließen dabei auch Opfer ein, die nicht direkt an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, sondern an indirekten Folgen der Pandemie wie etwa überlastete Krankenhäuser.