MENSCHEN

von Redaktion

Schauspielerin Nadeshda Brennicke ist der Meinung, dass in ihrer Branche noch immer viel Ungerechtigkeit herrscht. „Ich würde es wundervoll finden, wenn in Zukunft mehr Frauen vor und hinter der Kamera arbeiten würden. Die Anzahl an Regisseurinnen, mit denen ich in den letzten 30 Jahren zusammengearbeitet habe, kann ich an einer Hand abzählen“, sagte die 49-Jährige in einem Gespräch mit „Bunte Quarterly“. Auch vor der Kamera gebe es keine Gleichberechtigung. „Erstens gibt es wesentlich mehr Rollen für Männer als für Frauen. Zweitens spielen Männer in der Regel Figuren ihres Alters, aber Frauen dürfen das nicht.“ Wer 30 sei, müsse eine 40-Jährige spielen, und 20-Jährige würden im Film zu 30-Jährigen. „Und drittens werden Männer immer noch besser bezahlt. Das ist alles ein Unding.“

Im von ihrem Ex-Mann Johnny Depp gegen sie angestrengten Verleumdungsprozess hat erstmals Schauspielerin Amber Heard das Wort ergriffen. Unter Tränen beschrieb sie einen Vorfall von 2012, als sie angeblich von Depp zum ersten Mal geschlagen worden sei. Im zweiten Tag ihrer Aussage berichtete Heard dann von mehreren weiteren angeblichen Übergriffen Depps. So habe er sie unter Drogeneinfluss einmal in einem Flugzeug angegriffen, als sie auf einen anderen Platz wechseln wollte: „Ich spüre diesen Stiefel in meinem Rücken. Er hat mir einfach in den Rücken getreten.“ Depp hat Heard, mit der er zwischen 2015 und 2017 verheiratet war, auf 50 Millionen Dollar (knapp 48 Millionen Euro) verklagt, weil sie sich 2018 in einem Beitrag für die „Washington Post“ als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnete.

Ex-Beatle Sir Paul McCartney hat oft Angst, seine Fans auf Konzerten mit neuen Songs zu vergraulen. Es sei ein „ewiges Dilemma“, die richtige Liedauswahl zu treffen, sagte der 79-Jährige. Um einen neuen Song in die Playlist aufzunehmen, müsse ein bei Fans beliebtes Stück weichen. „Ich fürchte immer, das ist das Signal für sie, sich ein Bier zu holen“, sagte McCartney laut Nachrichtenagentur PA. „Das ist sogar ein immer wiederkehrender Traum, den ich habe.“ Er würde gerne mal eine ganze Show mit neuen Songs spielen, aber das würde wohl nur den größten Fans gefallen, sagte der Sänger. Die meisten Konzertbesucher wollten keine großen Veränderungen. „Sie wollen vor allem Beatles-Zeug, Wings-Zeug und vielleicht etwas vom neuen Zeug. Ich zwinge ihnen einiges vom neuen Zeug auf.“

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