Dürren weiten sich aus

von Redaktion

UN: 3,6 Milliarden Menschen betroffen

Abidjan – Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl und Dauer von Dürreperioden global gesehen um 29 Prozent gestiegen. Laut UN-Dürrebericht, der am Mittwoch auf der 15. Weltbodenkonferenz in Abidjan, Hauptstadt der Elfenbeinküste, vorgestellt wurde, beträgt der wirtschaftliche Schaden durch Dürren allein für die Jahre von 1998 bis 2017 rund 124 Milliarden Dollar (117 Milliarden Euro).

Ibrahim Thiaw, Exekutiv-Sekretär des internationalen Abkommens zum Schutz der Böden (UNCCD), warnte: „Dürren gehören zu den größten Bedrohungen einer nachhaltigen Entwicklung.“

Zunehmend seien nicht nur unterentwickelte Länder wie etwa im Sahel betroffen, sagte Thiaw. Der Bericht sei auch ein „Weckruf für die Europäer“. Dem Bericht zufolge werden bis 2050 zwischen 4,8 und 5,7 Milliarden Menschen zumindest saisonal von Wassermangel betroffen sein. Derzeit sind es 3,6 Milliarden.

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