Washington – Jetzt hat auch Elon Musk einen Sex-Skandal am Hals. Die Webseite „Insider“ behauptet, dass der Tesla-Boss einer privaten Flugbegleiterin 250 000 Dollar gezahlt hat, um einen Vorwurf von sexueller Belästigung aus der Welt zu schaffen. Der mutmaßliche Vorfall soll sich an Bord eines Privatjets von Musk auf dem Flug von den USA nach London ereignet haben. Dem Nachrichtenportal „Insider“ wurde die eidesstattliche Erklärung eines Freundes der Frau zugespielt. Dem hatte die Flugbegleiterin erzählt, dass Musk sie in sein Schlafzimmer an Bord gerufen und sie aufgefordert habe, ihm eine Massage zu geben: „Musk habe daraufhin ,seine Genitalien entblößt‘, sie am Bein berührt und ,ihr angeboten, ein Pferd zu kaufen, wenn sie noch mehr machen würde‘“. Mit „mehr“ habe der Milliardär Sex gemeint. Die Flugbegleiterin sei eine passionierte Reiterin. Aber sie habe Musks Angebot abgelehnt und die Massage, ohne seine sexuellen Wünsche zu erfüllen, zu Ende gebracht.
Die von Musk gegründete Firma SpaceX, der der Privatjet gehört, zahlte der Flugbegleiterin vor vier Jahren angeblich 250 000 Dollar als Vergleich. Musk bestreitet die Version der Ereignisse und schrieb als Antwort an „Insider“: „Bei dieser Story fehlt einiges. Es ist eine politische Attacke. Wenn ich wirklich dazu neigen würde, Frauen sexuell zu belästigen, wäre das wohl nicht das erste Mal in 30 Jahren herausgekommen.“ CH. THELEN