Hitzewelle nimmt Südeuropa in die Zange – viele Waldbrände wüten

von Redaktion

Rom/Athen/Paris – In den südeuropäischen Urlaubsländern brechen immer mehr Brände in den ausgetrockneten Wäldern aus. Auf der Ferieninsel Sizilien gilt am Donnerstag in weiten Teilen noch immer eine erhöhte Waldbrand-Warnstufe, ebenso wie auf Sardinien. Zuletzt waren Feuerwehrkräfte immer wieder zu Wald- und Buschbränden ausgerückt, etwa in Südtirol, der Toskana sowie in und um Rom. In Frankreich kämpfte die Feuerwehr an der Atlantikküste weiter gegen einen großflächigen Waldbrand in den Pinienwäldern südlich von Bordeaux.

Im beliebten Urlaubsland Portugal gönnen zahlreiche Waldbrände vielen Einwohnern und Einsatzkräften keine Atempause. Gestern waren in verschiedenen Teilen des Landes elf größere Feuer aktiv. „Das ganze Land brennt“, titelte die Zeitung „Jornal de Notícias“. In Italien herrscht seit Wochen eine extreme Dürre. In fünf nördlichen Regionen entlang des Flusses Po verhängte die Regierung wegen der Trockenheit den Notstand. Seit Sonntag brennt es am gerade bei deutschen Urlaubern beliebten Gardasee. Oberhalb des Ortes Nago-Torbole sei „ein riesiger Waldbrand“ ausgebrochen, schrieb die Feuerwehr bei Facebook. In Frankreich erwarten Meteorologen bis Ende Juli einen Dürrerekord. Zwar hatte es in der zweiten Junihälfte vielerorts Unwetter gegeben, doch der Effekt ist verflogen.

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