Berlin hat künftig einen Rio-Reiser-Platz. Der Heinrichplatz in Kreuzberg, wo der Musiker eine Weile zuhause war, erhält noch im August offiziell seinen NamenAls zentrale Figur der Politikrockband „Ton Steine Scherben“ prägte Reiser (1950–1996) die musikalische Szene der 1970er- und 1980er-Jahre mit. Zu seinen bekanntesten Lieder zählt „König von Deutschland“.
Zur Umbenennung des Platzes am 21. August wird auch Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) erwartet. Sie war in den 1980-er Jahren einige Jahre Managerin von „Ton Steine Scherben“. Elisabeth Furtwängler, Tochter von Verleger Hubert Burda und Schauspielerin Maria Furtwängler, will als Musikerin ihren eigenen Weg finden. „Es ist mein Ziel, dass ich weiter Musik machen werde. Mein Wunsch ist, dass die Menschen es sich anhören, dass es sie anspricht und ich sie berühren kann“, sagte die 30-jährige gebürtige Münchnerin. Furtwängler lebt in Berlin und macht unter dem Künstlernamen Kerfor Rap- und Pop-Musik. Sie hat gerade ihre erste Single „Never Ready, Go!“ und ein Musikvideo mit der deutschen Skateboard-Olympiateilnehmerin Lilly Stoephasius veröffentlicht, in dem sie Co-Regie führte. Ihre Herkunft beschäftigt Furtwängler auch als Künstlerin.
Der kanadische Popstar Justin Bieber hat sich nach Bekanntwerden seiner Erkrankung zurückgemeldet. „Ich liebe euch und habe euch vermisst“, schrieb der 28-Jährige in einem Post auf Instagram vom Montag. Der Musiker trat am Sonntag Medienberichten zufolge bei einem Festival in der italienischen Stadt Lucca in der Nähe von Pisa auf. Auf Instagram postete Bieber mehrere Fotos und einen Clip von einer Show, in dem er sich bei seinen Fans bedankte und sagte, dass es sich gut anfühle, wieder aufzutreten. Mitte Juni hatte Bieber die im Juni und Juli geplanten US-Konzerte der „Justice World Tour“ wegen einer Gesichtslähmung abgesagt. Nun soll es weitergehen. In München tritt Bieber am 9. März 2023 in der Olympiahalle auf.