Großbrand im Berliner Grunewald

von Redaktion

Berlin – Nach mehreren Explosionen auf einem Sprengplatz der Polizei im Berliner Grunewald kämpften die Einsatzkräfte gestern unter erschwerten Bedingungen gegen die Flammen.

Durch die Detonationen war in der Nacht zum Donnerstag ein Feuer ausgebrochen, das sich rasch auf den angrenzenden Wald ausbreitete und eine Fläche von 15 000 Quadratmetern in Brand setzte. Wegen anhaltender Explosionen auf dem Sprengplatz konnte die Feuerwehr zuerst nicht mit dem Löschen beginnen. Gestern in den Mittagsstunden begann dann der Großeinsatz im Berliner Grunewald. Laut Feuerwehr wurde von der Havel und dem See Krumme Lanke eine großvolumige Wasserversorgung über eine Wegstrecke von mehr als drei Kilometern mit Unterstützung eines Löschboots und diverser Fahrzeuge in den betroffenen Bereich aufgebaut. Mehr als 140 Kräfte waren demnach im Einsatz. Wie es zu den Explosionen kam, sei noch unklar. Laut Feuerwehr waren bis zu 50 Tonnen Kampfmittel auf dem Sprengplatz gelagert. Der Brand werde die Einsatzkräfte möglicherweise noch die nächsten Tage beschäftigen.

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