Chemie-Unfall im Mannheimer Hafen

von Redaktion

Mannheim – Durch Selbstentzündung einer Substanz in einem Überseecontainer ist im Mannheimer Hafen ein Chemieunfall ausgelöst worden. Bei der ausgetretenen Chemikalie handele es sich um ein leicht reaktives, schon sehr altes Bleichmittel für Textilien, erklärte eine Mitarbeiterin von BASF Ludwigshafen. In dem für die Türkei gedachten Container sind nach ihren Worten rund 220 Fässer mit 22 Tonnen Hydrosulfit. Bei dessen Selbstzersetzung werden Schwefeldioxid und andere Schwefelsalze freigesetzt. Diese hatten nach dem Unfall am Dienstag zeitweise eine 150 Meter hohe Rauchwolke gebildet. Die Gefahr einer Explosion habe aber nie bestanden, hieß es. Der Brand war auch am Mittwoch nicht unter Kontrolle.

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