Als @gloriasophieee hält sie auf Instagram ihre Fans über ihre Modelkarriere auf dem Laufenden. Gloria Burkandt zeigt sich im eleganten Abendkleid ebenso wie in Jeans. Und natürlich im Dirndl, so wie unlängst auf dem Münchner Oktoberfest, wo die hübsche Fränkin mit ihrem neuen Freund auftrat. Normaler Promi-Alltag? Eher nicht. Denn der Vater der 23-Jährigen ist Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder. Seine Tochter stammt aus einer Beziehung vor seiner Hochzeit mit Karin Baumüller-Söder im Jahr 1999. Der Papa ein Politiker im Rampenlicht, der nicht unumstritten ist und auch mal polarisiert – Fluch oder Segen? Die Bekanntheit helfe schon, gibt Burkandt zu. „Es gibt so viele Models, da trittst du gar nicht mehr in Erscheinung. Die meisten Supermodels waren mit Leonardo di Caprio zusammen oder haben bekannte Eltern“, scherzt die Münchnerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Doch es sei auch zwiespältig. „Ich muss verstehen, dass nicht jeder zufrieden damit ist. Man muss da als Familie schon zusammenstehen, egal was kommt.“ Die Schattenseiten spürt sie vor allem in den sozialen Medien. „Ich kriege viele Hate-Kommentare, vor allem wegen meines Vaters.“ Aber das sei ihr egal. „Die Leute haben teilweise so viel Wut in sich und Hass, das darf man nicht auf sich projizieren.“
Der Musiker Gil Ofarim muss sich ab 24. Oktober wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Das Gericht in der sächsischen Stadt ließ die entsprechende Anklage der Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben vom Mittwoch unverändert zu und setzte eine Hauptverhandlung an. Ofarim hatte im Oktober vergangenen Jahres Antisemitismusvorwürfe gegen einen Mitarbeiter eines Hotels in Leipzig erhoben. Laut den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte es den angeblichen Vorfall aber gar nicht gegeben.
Ofarims Vorwürfe, die er zunächst in einem Video in einem sozialen Netzwerk erhoben hatte, schlugen damals hohe Wellen. Unter anderem zeigte sich der damalige Außenminister Heiko Maas (SPD) „fassungslos“ und forderte einen „Schulterschluss der Gesellschaft“ gegen Antisemitismus. Die Leipziger Staatsanwaltschaft hatte die Angelegenheit monatelang geprüft. Im März 2022 erhob sie dann Anklage gegen den in München lebenden 40-Jährigen.