Fischsterben: Bericht lässt Fragen offen

von Redaktion

Berlin – Der Abschlussbericht deutscher Experten zum massenhaften Fischsterben in der Oder lässt die Frage nach dem genauen Verursacher der Katastrophe weiter offen. Die Forscher einer Nationalen Expertengruppe unter Leitung des Umweltbundesamts legten am Freitag die Ergebnisse ihrer Analysen vor und bestätigten darin die massive Ausbreitung einer giftigen Alge als wahrscheinlichste Ursache der Umweltkatastrophe. Welche Quelle jedoch zu der ungewöhnlich hohen Salzkonzentration im Wasser geführt hatte, die die Vermehrung der Giftalge begünstigte, bleibe „mangels verfügbarer Informationen“ unklar, hieß es am Freitag. Auch auf der polnischen Seite gab es keine eindeutige Antwort auf diese Frage. Experten des Nachbarlandes hatten am Donnerstag ihre eigenen Erkenntnisse dazu vorgestellt und im Wesentlichen die bereits bekannten Annahmen zum Fischsterben bestätigt.

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