Bei den Eröffnungsplädoyers in dem weiteren Prozess gegen den ehemaligen US-Filmmogul Harvey Weinstein hat die Staatsanwaltschaft in Kalifornien schwere Vorwürfe gegen den 70-Jährigen erhoben. Ankläger Paul Thompson zeigte am Montag vor Gericht in Los Angeles Fotos von Frauen, die bei dem Prozess über Vergewaltigung und andere sexuelle Übergriffe Weinsteins aussagen würden. Er zitierte vor den zwölf Geschworenen Auszüge aus Schilderungen dieser Frauen mit teils drastischen Details, wie vor Ort anwesende Journalisten berichteten. Weinsteins Anwalt Mark Werksman wies die Vorwürfe in seinem Auftaktplädoyer kategorisch zurück und beschrieb Weinstein als unschuldigen Mann. Die Klägerinnen hätten einvernehmlichen Sex mit dem einflussreichen Produzenten gehabt, um ihre Karriere in Hollywood voranzubringen, führte der Verteidiger aus.
Sänger Max Raabe (59) findet mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr sinnvoll. „Manchmal denke ich, man muss es jetzt auch nicht übertreiben und die Autos komplett aus den Städten verdrängen. Es braucht ein gesundes Mittelmaß“, sagte der Musiker. Raabe sieht das Problem bei fehlender Rücksichtnahme, die schon im Kindergartenalter anfangen müsse.
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Der „schmutzigste Mann der Welt“ ist gestorben: Amu Hadschi, der sich über ein halbes Jahrhundert nicht gewaschen haben soll, starb am Sonntag in seinem Dorf in der südiranischen Provinz Fars im Alter von 94 Jahren, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Dienstag berichtete. Laut Irna war Amu Hadschi davon überzeugt, dass Sauberkeit ihn „krank macht“. Vor wenigen Monaten hätten ihn Nachbarn aus seinem Dorf Dedschgah allerdings in eine Nasszelle geführt und ihn dazu gebracht, sich zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu waschen, berichtete die Agentur weiter. Örtlichen Medienberichten zufolge war die Angst des allein lebenden Dörflers vor irgendeiner Form der Körperpflege Gegenstand eines kurzen Dokumentarfilms mit dem Titel: „Das seltsame Leben des Amu Hadschi“.