MENSCHEN

von Redaktion

Papst Franziskus (85) hat einen zweitägigen Wochenendausflug in die norditalienische Heimat seiner Eltern begonnen. Nach italienischen Medienberichten besuchte er am Samstagmittag seine Cousine Carla Rabezzana (90) in der Ortschaft Portocomaro nahe der Stadt Asti. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchte der Papst am Nachmittag ein Altenheim und traf danach eine weitere entfernte Verwandte. Für den Sonntag stand eine Papstmesse in der Kathedrale von Asti auf dem Programm. Die Eltern des Papstes stammen aus der Region Piemont und waren vor rund 90 Jahren von dort nach Argentinien ausgewandert. Zu seinen Cousinen in Norditalien hielt der spätere Papst auch in seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires regelmäßig Kontakt.

König Charles III. verzichtet beim Essen auf die Delikatesse Foie gras. Der Monarch habe das Verbot von Stopfleber in den königlichen Residenzen bestätigt, teilte die Organisation Peta in London mit. Damit kommt das umstrittene Lebensmittel weder im Buckingham-Palast noch im ostenglischen Sandringham, im schottischen Balmoral, im nordirischen Hillsborough oder in Windsor bei London auf den Tisch. Zum Dank schickten die Tierschützer Charles einen Präsentkorb mit veganer Foie gras. Die Chefin von Peta-Großbritannien, Elisa Allen, forderte, dem Beispiel des Königs zu folgen und das Produkt an Weihnachten „und darüber hinaus“ vom Menü zu nehmen. Der für seinen Einsatz um den Umweltschutz bekannte Charles gilt schon lange als Gegner von Foie gras. Die Herstellung ist in Großbritannien verboten, nicht aber die Einfuhr. Der Hamburger Literaturwissenschaftler und Gewaltforscher Jan Philipp Reemtsma möchte sich mit Blick auf den Ukraine-Krieg nicht als Stammtischstratege hervortun. Auf die Frage, ob es richtig sei, die Ukraine militärisch zu unterstützen, sagte Reemtsma: „Ja, gewiss, weil es richtig ist, ein völkerrechtswidrig angegriffenes Beinahe-Nachbarland zu unterstützen.“ Die Debatte um das Ziel der militärischen Unterstützung führt nach seiner Ansicht jedoch zu fruchtlosen Diskussionen. Wörter wie „verteidigen“, „siegen“ oder „verlieren“ seien Signalwörter, die anzeigten, wer in diesen Diskussionen wo stehe. Sie bedeuteten aber keine vernünftigen Aussagen zur Sache.

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