MENSCHEN

von Redaktion

Die Schauspielerin Ursula Karven (58) sieht einen Erfolg für ihre Online-Petition gegen sexuelle Belästigung im Arbeitsleben. Darin fordert sie die Politik auf, eine Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu unterstützen. Die Petition hatte Karven 2021 an die damalige Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) übergeben. Das Bundeskabinett habe nun vor Kurzem die Ratifizierung dieser Erklärung (ILO 190) auf den Weg gebracht. Nach Angaben von Arbeitsstaatssekretär Rolf Schmachtenberg soll die Erklärung voraussichtlich im Mai beschlossen und damit zu einem nationalen Gesetz werden. Deutschland verpflichte sich damit, Maßnahmen zu ergreifen und auf Unternehmen einzuwirken, damit Diskriminierung am Arbeitsplatz nicht stattfindet, so Schmachtenberg. Die Schauspielerin Jutta Speidel (68) rät Frauen, lieber an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten statt sich Schönheitsoperationen zu unterziehen. „Ich finde es diskriminierend, wie manche Frauen sich äußerlich darstellen, ob durch aufgeblasene Lippen, aufgeblasene Busen, aufgeblasene Hintern. Alles ist operiert“, sagte Speidel bei der Veranstaltung „Frauen 100“ in Berlin. „Ich finde, das wird immer mehr.“ Frauen ohne viel Selbstwertgefühl werde damit ein falsches Bild vermittelt, so die gebürtige Münchnerin. „Sie glauben, dass sie auch so aussehen müssten, um akzeptiert zu werden von einem Mann.“ Sie riet stattdessen: „Werde eine tolle Frau, die aufmerksam ist, die mit anderen gut umgeht, die Menschenwürde zeigt.“ Der britische Popstar Rod Stewart hat live im Fernsehen seinem Frust über die konservative britische Regierung Luft gemacht. „Ich war lange selbst ein Tory, aber ich denke, diese Regierung sollte jetzt zurücktreten und die Labour-Partei ranlassen“, sagte der 78-Jährige, der am Donnerstag unangekündigt in einer Sendung von Sky News anrief, in der Zuschauer zu Wort kommen. In Bezug auf den chronisch unterfinanzierten, überlasteten britischen Gesundheitsdienst sagte Stewart: „In all meinen Jahren in diesem Land habe ich noch nie erlebt, dass es so schlimm war. Ändert die verdammte Regierung.“ Stewart, der selbst mit Krebs zu kämpfen hatte, bot an, die Kosten für zehn bis 20 Krankenhaus-Scans für Patienten mit Krebsverdacht zu übernehmen. „Es sterben Menschen, weil sie solche Scans nicht bekommen“, sagte der Brite.

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