Recklinghausen – Der neunjährige Junge, der bei dem Unglück an einer Bahnstrecke im Ruhrgebiet schwer verletzt wurde, ist laut Polizei nach einer Operation „aktuell nicht mehr akut in Lebensgefahr“. Ein Güterzug hatte am Donnerstagabend zwei Jungen erfasst. Der Zehnjährige wurde getötet, der Neunjährige schwer verletzt. Es gebe keine Hinweise auf weitere Verletzte, sagte der Polizeisprecher.
„Es ist schon fürchterlich, was da passiert ist“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Unfallort. „Man kann nur hoffen, dass viele Menschen hier sind, die den Eltern helfen, über diesen Schicksalsschlag hinwegzukommen.“ NRW-SPD-Chef Thomas Kutschaty schrieb am Freitag auf Twitter: „Was für eine schreckliche Nachricht aus #Recklinghausen. Dass auch noch Kinder die Opfer sind, zieht einem die Beine weg.“ Die Polizei will nun klären, warum die Kinder an den Gleisen waren und was sie dort gemacht haben. Zeugen wurden aufgerufen, sich zu melden.