Gen-Babys geht es gut

von Redaktion

Manipulierte Kinder führen normales Leben

Peking – Die angeblich ersten genmanipulierten Kinder der Welt führen nach Angaben des chinesischen Forschers He Jiankui rund vier Jahre nach ihrer Geburt ein „normales, friedliches und ungestörtes Leben“. Das sagte der umstrittene Wissenschaftler nach Angaben der Zeitung „South China Morning Post“ in einem Gespräch mit der Zeitung, aus dem sie am Dienstag zitierte.

He Jiankui hatte im November 2018 die Geburt der Zwillingsmädchen „Lulu“ und „Nana“ verkündet. Außerdem gab der Forscher damals an, dass eine weitere Frau mit einem gentechnisch veränderten Kind schwanger sei. Auch dieses Kind sei später geboren worden. Der Forscher gab an, das Erbgut der Kinder mit Hilfe der Genschere Crispr/Cas9 so manipuliert zu haben, dass die Kinder vor einer Ansteckung mit HIV geschützt seien. Sein Vorgehen löste damals große Empörung aus.

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