Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat zu umfassender Hilfe für die vielen Erdbebenopfer im türkisch-syrischen Grenzgebiet aufgerufen. Rund 26 Millionen Menschen in beiden Ländern bräuchten humanitäre Unterstützung.„Wir erleben die schlimmste Naturkatastrophe in der WHO-Region Europa seit einem Jahrhundert“, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge über das Erdbeben, bei dem zehntausende Menschen ums Leben gekommen sind. Gestern sollen in der Türkei noch einmal drei junge Männer lebend gerettet worden sein – nach 192 Stunden unter Trümmern. Und eine Frau nach 201 Stunden. Die Zahl der bestätigten Toten lag in der Türkei und Syrien bei mehr als 40 000.