Bitte um Verzeihung

von Redaktion

Zugunglück: Griechen demonstrieren

Athen – Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat die Angehörigen der 57 Opfer des Zugunglücks um Verzeihung gebeten. Als Ministerpräsident sei er es „den Angehörigen der Opfer schuldig, um Vergebung“ zu bitten. Im Zusammenhang mit dem Unglück wurde der Bahnhofsvorsteher von Larisa festgenommen. Dem 59-Jährigen werde „der Tod einer großen Zahl von Personen“ zur Last gelegt, er ist in Untersuchungshaft.

Unterdessen haben sich am Sonntag vor dem Parlament in Athen Demonstranten und Polizei gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Einige Demonstranten setzten Mülltonnen in Brand und warfen Molotow-Cocktails, worauf die Polizei mit Tränengas reagierte. An der Demonstration nahmen rund 12 000 Menschen teil. Sie ließen Hunderte schwarze Ballons in den Himmel steigen, um der Toten des Unglücks zu gedenken.

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