Erdbeben: Sorge um Gift im Bauschutt

von Redaktion

Istanbul – Einen Monat nach den verheerenden Beben in der Türkei und in Nordsyrien warnen Experten vor Gefahrenstoffen in den Schuttbergen. „Bauschutt enthält potenziell gefährliche Materialien, die der Natur und der menschlichen Gesundheit schaden können. Eines davon ist Asbest“, sagte eine Sprecherin von Greenpeace in der Türkei der Deutschen Presse-Agentur. Asbest ist nachgewiesen krebserregend und wurde auch in der Türkei bis zum Verbot etwa für die Dämmung von Gebäuden verwendet.

Laut Regierungsangaben wurden mindestens 200 000 Gebäude zerstört oder müssen abgerissen werden. Die türkische Architektenkammer gab an, dass so im Erdbebengebiet mindestens 100 Millionen Tonnen und 250 Millionen Kubikmeter Schutt entstanden seien. Darin befänden sich Asbest, Blei und weitere ähnliche gefährliche Stoffe

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