Stuttgart – Vier Wochen nach dem Inkrafttreten der messerfreien Zone in Stuttgart meldet die Polizei vier Verstöße. Es handelt sich bei den bis zum vergangenen Wochenende (3. bis 5. März) beschlagnahmten Messern um zwei Einhandmesser, ein Cuttermesser und ein Taschenmesser, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. In allen vier Fällen wurden Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Mit wärmeren Temperaturen und einer stärkeren Belebung der Innenstadt am Wochenende werde sich die Situation womöglich noch verändern. Nach der seit Anfang Februar geltenden Verordnung dürfen Messer mit einer feststehenden oder feststellbaren Klinge mit einer Länge über vier Zentimeter freitags und samstags jeweils von 20 bis 6 Uhr nicht mitgeführt werden. Wer dagegen verstößt, muss mit Geldbußen von mindestens 200 Euro und bis zu 10 000 Euro bei mehrmaligem Verstoß rechnen.