Wo das Glück wohnt

von Redaktion

Finnen sind am zufriedensten – Deutschland: Platz 16

Washington – Finnland bleibt Spitzenreiter. Zum sechsten Mal in Folge ist der nordeuropäische Staat zum Land mit der glücklichsten Bevölkerung weltweit gekürt worden – und das trotz der angespannten Sicherheitslage in Europa und der Nähe des Landes zu Russland. Das geht aus dem Weltglücksbericht hervor, der am Montag anlässlich des Internationalen Tags des Glücks in Washington veröffentlicht wurde.

Hinter Finnland folgen in der Rangliste Dänemark, Island, Israel und die Niederlande. Deutschland fällt um zwei Plätze zurück und kommt diesmal hinter den USA auf Rang 16. Die letzten Plätze belegen Sierra Leone, der Libanon und Afghanistan.

Der Weltglückstag wurde 2012 von der Uno-Vollversammlung beschlossen. Der Glücksbericht wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den USA auf Basis von Umfragen des Instituts Gallup jährlich erstellt. Wichtige Kriterien sind beispielsweise Gesundheit, Lebenserwartung, Wirtschaftsleistung, soziale Beziehungen, Korruption, Spendenbereitschaft sowie Möglichkeiten zu einer freien Lebensgestaltung.

Die Lebensbewertungen seien in den meisten Bevölkerungen der Erde trotz mehrerer großer Krisen bemerkenswert stabil geblieben, heißt es in dem Bericht. In den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 bis 2022 sei die Lebenszufriedenheit im globalen Durchschnitt genauso hoch gewesen wie in den drei Jahren davor. Für das Glücksempfinden haben die Autoren des Berichts sechs Schlüsselfaktoren ausgemacht: soziale Unterstützung, Einkommen, Gesundheit, Freiheit, Großzügigkeit und die Abwesenheit von Korruption.

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