Archäologen sind bei Ausgrabungen im sächsischen Döbeln auf eine große Siedlung aus der frühen Jungsteinzeit gestoßen. Die Fundstelle bei Döbeln-Gärtitz zähle zu den größten bislang bekannten Siedlungsplätzen dieser Zeit in der mittelsächsischen Lössregion, informierte das Landesamt für Archäologie gestern. Sie erstrecke sich über eine Fläche von mehr als zehn Hektar. Demnach standen dort vor mehr als 7000 Jahren dutzende Häuser. Die Grundrisse können die Fachleute anhand im Boden erkennbarer Pfostengruben rekonstruieren. Das größte Haus soll 30 Meter lang und 8 Meter breit gewesen sein.
Papst Franziskus leidet nach Angaben des Vatikans an einer „Atemwegsinfektion“ und wird deshalb „einige Tage“ im Krankenhaus verbringen. Die Untersuchungen im Gemelli-Krankenhaus im Rom hätten gezeigt, dass der 86-jährige Pontifex sich eine solche Infektion zugezogen habe. Der am Mittwoch ins Krankenhaus eingelieferte Papst wurde demnach jedoch negativ auf das Coronavirus getestet. Im Gemelli-Krankenhaus war der Papst im Juli 2021 am Darm operiert worden. Zudem kämpft Franziskus seit längerem mit Schmerzen im Knie. Der 86-Jährige stützt sich seit Monaten auf einen Gehstock oder sitzt im Rollstuhl. Die körperlichen Beschwerden des Papstes hatten Spekulationen über einen möglichen Amtsverzicht des Kirchenoberhaupts befeuert.
Nach einer Schlammlawine infolge heftiger Regenfälle in Ecuador ist die Zahl der Todesopfer auf elf gestiegen. 67 Menschen werden immer noch vermisst, wie die Behörden des südamerikanischen Landes bekannt gaben. 163 Häuser wurden von den Schlammmassen erfasst. Die Rettungsarbeiten in Alausí dauern an.
In Brandenburg haben Ermittler die bislang größte in dem Bundesland entdeckte Menge Kokain beschlagnahmt. Wie Polizei und Zoll mitteilten, waren die 1,2 Tonnen in Bananenkisten versteckt. Diese wurden einem Großhändler für Obst und Gemüse in der Gemeinde Groß Kreutz geliefert.