MENSCHEN

von Redaktion

Erstmals hat das britische Königshaus einer Aufarbeitung seiner historischen Verbindungen zur Sklaverei zugestimmt. König Charles III. nehme die Frage sehr ernst, teilte der Buckingham-Palast der Zeitung „Guardian“ mit. Der Palast werde der wissenschaftlichen Untersuchung, die bis 2026 die Verwicklung in den Sklavenhandel erforscht, den Zugang zu den royalen Archiven und der königlichen Sammlung ermöglichen. Die britische Monarchie hat jahrhundertelang vom Sklavenhandel profitiert. Aus dem Palast hieß es, der König vertiefe seit seinem Amtsantritt sein Verständnis der Auswirkungen von Sklaverei „mit Nachdruck und Entschlossenheit“. Bei einer Konferenz des Staatenbundes Commonwealth, dem britische Ex-Kolonien angehören, hatte Charles im Juni 2022 noch als Thronfolger gesagt: „Um die Kraft unserer gemeinsamen Zukunft zu entfesseln, müssen wir die Fehler eingestehen, die unsere Vergangenheit geprägt haben.“ Ministerpräsident Markus Söder hält es auch musikalisch mit den Popstars aus dem Freistaat. Am Donnerstag veröffentlichte der CSU-Chef in den sozialen Netzwerken seine Spotify-Hitliste mit 15 Songs – und auf den ersten Plätzen stehen weiß-blaue Interpreten. Nach der Spider Murphy Gang („Wer wird denn woana“) folgen auf den Plätzen zwei und drei die Münchener Freiheit („Bis wir uns wiederseh’n“) sowie der aus Augsburg stammende Sänger Andreas Bourani („Auf uns“). Die Songauswahl sorgte natürlich in den Netzwerken auch für Gesprächsstoff – und für teils auch süffisante Kommentare. Auf Twitter brachten Nutzer zum Ausdruck, dass sie sich bei der Landtagswahl im Herbst eine Abwahl des Ministerpräsidenten wünschen – sie schlugen entsprechend „Time to say goodbye“ von Andrea Bocelli als noch fehlenden Song der Hitliste vor.

Sängerin Christina Aguilera (42) ist mit viel Gewalt groß geworden und hat noch heute mit den Erinnerungen daran zu kämpfen. Im Podcast „Call Her Daddy“ sagte die US-Amerikanerin: „Mit 42 Jahren bin ich nach wie vor davon betroffen. Das Ganze versteckt sich unter der Oberfläche. Ein Trauma verlässt dich nie, du findest nur Wege, es zu heilen.“ Über die Vorfälle zu sprechen, sei ihre Art der Therapie. Sie räumte aber ein, dass auch Jahre später manche Filme unschöne Rückblicke auslösen.

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