Mannheim – Lange geplant, noch länger geprobt, dann stand kurzzeitig alles auf der Kippe – doch das AWO-Ballett Rheinau aus Mannheim hat sich im Streit um angebliche kulturelle Aneignung nun mit der Bundesgartenschau geeinigt. „Ein gutes Gespräch, ein gutes Ergebnis“, so lasse sich das Treffen am Montagabend zwischen Vertretern der AWO und der Buga zusammenfassen, teilte eine Buga-Sprecherin mit. An dreien der ursprünglich sechs beanstandeten Kostüme werde es Veränderungen geben.
Hintergrund des Disputes war, dass die Buga-Verantwortlichen kurz vor dem ersten Auftritt der Seniorinnen-Gruppe Bedenken angemeldet hatten wegen klischeehafter Kostüme, die zu sehr kulturelle Stereotype bedient hätten. Die monierten Kostüme hatten in der Show bestimmte Länder symbolisieren sollen. Die Show stand daraufhin auf der Kippe.