Malindi – Rund vier Wochen nach ersten Hinweisen auf eine „Hungersekte“ in der kenianischen Küstenregion Malindi sind bislang 112 Leichen geborgen und obduziert worden. Die Behörden in Malindi hatten Mitte April einen Hinweis erhalten, dass Anhänger eines örtlichen Pastors sich in der Hoffnung, „Jesus zu treffen“, in dem Waldgebiet zu Tode hungerten. Bisher seien 25 Verdächtige festgenommen worden, darunter der Sektenführer.